Abstimmung 2016

2016 konnten die Schweizer zum ersten Mal über ein bedingungsloses Grundeinkommen abstimmen, allerdings wurde lediglich über einen Verfassungsgrundsatz abgestimmt. Die Umsetzung wäre Sache des Bundesrates und des Parlaments gewesen. Obwohl in der Initiative nirgends erwähnt gingen Befürworter und Gegner von einem Einkommen von 2'500 Fr. für Erwachsene pro Monat aus. Die Kosten für das Grundeinkommen wurde von den Intitianten auf 0 berechnet. Viele Argumente für ein Grundeinkommen wurden damals schon erwähnt, aber nicht klar und deutlich. Aber am Wichtigsten : auf grundeinkommen.ch steht auf der 2. Zeile "nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung".  10 Jahre nach der ersten Abstimmung ist die Zeit reif für einen nächste Anlauf !



Wichtige neue Argumente :

- dank einem neuen Mindestlohn von 1'500.- werden zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen 
 

- der Brexit hat gezeigt welche Folgen ein Austritt aus der EU hat. Der Bundesrat hat immer 

  noch keinen Rahmenvertrag mit der EU abgeschlossen. Mit einem Lohnschutz von 1'500.-
  für ausländische Arbeitskräfte ist die Personenfreizügigkeit mit der EU mehrheitsfähig. 


- Grundeinkommen anstatt Sozialhilfe ermöglicht es einer sinnvolle Arbeit nachzugehen

- die Corona Pandemie hat notgerungen der Digitalisierung zu einem grossen Fortschritt
  verholfen. Zusammen mit der künstliche Intelligenz braucht müssen nur noch die 
  Personen arbeiten die es wirklich wollen.